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NewsNewsmeldung von silicon.dePflicht zur Verschlüsselung von E-Mails gefordert |
Offensichtlich bedürfe es einer solchen Regelung, um die Unternehmen vor Wirtschaftsspionage zu schützen, sagte Pohlmann. Dass die Spionage existiere, werde von den Firmen gern verdrängt - obwohl Länder wie Großbritannien und die USA dafür im Staatshaushalt feste Beträge eingeplant hätten. Wie das Institut für Internet-Sicherheit in einer Umfrage ermittelt habe, würden derzeit nur 4,3 Prozent aller E-Mails verschlüsselt. Damit verschickten die Unternehmen auch geschäftskritische Informationen unverschlüsselt. "Dabei sind unverschlüsselte E-Mails so sicher wie Postkarten", sagte Pohlmann. Auf die Frage, wie groß das Interesse der Politik an einer Einführung der Verschlüsselungspflicht sei, reagierte Pohlmann eher zurückhaltend. Im Wirtschaftsministerium gebe es seit längerem Bestrebungen, die Firmen zu einer freiwilligen E-Mail-Verschlüsselung zu bewegen, sagte er. Auch wenn sich Pohlmann hier zurückhielt - er hat Kontakte nach Berlin. So wurde das IFIS im Mai 2005 vom damaligen Bundesinnenminister Schily eröffnet. Bei den Diskussionsteilnehmern fand Pohlmanns Vorstoß ein geteiltes Echo. Die Idee, E-Mails zu verschlüsseln, wurde einhellig begrüßt. Eine Verschlüsselungspflicht könnte jedoch an der fehlenden einheitlichen Infrastruktur scheitern, so Jens Kühner, Manager Technical Account Team bei Research in Motion (RIM). Weitere Informationen unter: www.internet-sicherheit.de |

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